Aquadot - Büro für Wasserbau und Küsteningenieurwesen | |
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Zu Beginn des Sommersemesters 2012 hat Prof. Dr.-Ing. Horst Nasner nach 34-jähriger Tätigkeit an der Hochschule Bremen die Leitung des Instituts für Wasserbau an Dr.-Ing Bärbel Koppe übergeben. Mit Wirkung zum 1. April 2012 und damit pünktlich zum Start des Sommersemesters erhält Dr. Koppe ihren Ruf als Professorin an die Hochschule Bremen, Fakultät Architektur, Bau und Umwelt. Ihr Lehrgebiet Wasserbau umfasst die Hydromechanik, den Wasserbau an Binnengewässern und Tideflüssen sowie den See- und Hafenbau.
Neben dem am Institut für Wasserbau der Hochschule Bremen etablierten Forschungsbereich Messung und Analyse von Strömungsvorgängen und Sedimentationsproblemen in Wasserstraßen, See- und Tidehäfen werden unter der Leitung von Prof. Koppe die Themen Ermittlung ozeanografischer Belastungsgrößen sowie innovative Bauverfahren und Konstruktionen im Seehafenbau, Küsteningenieurwesen und Hochwasserschutz in Forschung und Technologietransfer an Bedeutung gewinnen.
Zur Pressemitteilung der Hochschule Bremen
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Strömungen und Wasserstände im Ästuar der Elbe werden bestimmt durch die von der Nordsee einlaufende Tide, den aus dem Einzugsgebiet der Elbe kommenden Oberwasserabfluss sowie durch den wirkenden Wind im Flussgebiet. Die astronomisch bedingte Tidewelle weist eine Periode von rund 12,5 Stunden auf und wird beim Einlaufen in das Elbeästuar in erster Linie infolge Reibung und Reflexion in ihrer Form verändert. Hierbei verkürzt sich die Flutdauer und die Ebbdauer verlängert sich. Somit treten innerhalb einer kurzen Flutstromdauer hohe Flutgeschwindigkeiten auf, während in der verlängerten Ebbstromdauer vergleichsweise geringe Ebbgeschwindigkeiten zu verzeichnen sind.
Der Tidezyklus der Unterelbe wurde vom Unterfeuer des Richtfeuers Hamburg-Blankenese im Februar 2012 per Videokamera aufgenommen und per Zeitraffertechnik in zwei unterschiedlichen Geschwindigkeiten dargestellt. Zu sehen ist das Fallen und Steigen des Wasserstands, die Veränderung der Struktur des Treibeises, der Übergang von Ebb- auf Flutstrom sowie die Strömungsverhältnisse an den Buhnenköpfen und in den Buhnenfeldern. Die Aufnahmen wurden erstellt mit freundlicher Unterstützung der Hamburg Port Authority.
Zum Video in zwei Geschwindigkeiten