Aquadot - Büro für Wasserbau und Küsteningenieurwesen | |
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• 2011 - Seehafen Wismar – Abschätzung der zu erwartenden Wellenunruhe im Gebiet der Erweiterungsplanung
• 2011 - Wasserkraftanlage Orpethal – Hydraulische Nachweisführung
• 2010/11 - Marina Sassnitz - Abschätzung zu erwartender hydrodynamischer Veränderungen
• 2009-11 - Seehäfen und Klimaänderung - Analyse von Anpassungsstrategien
• 2009-11 - Hochwasser- und Küstenschutz für das Ferienresort Port Olpenitz
• 2009 - Entwurf und Bemessung einer permanenten Mooring für eine Superyacht in einer Marina in Kroatien
• 2008-10 - Entwurf und Bemessung von Küstenschutzanlagen zur Entwicklung der Northern Corniche in Jeddah, Saudi Arabien
• 2008/09 - Sturmflutschutz in Hamburg - Bestandserhebung und Sicherstellung
• 2008/09 - Wasserbauliche Vorplanungen für Sportboothäfen an der Ostsee und an Seen - Ermittlung der Belastungen aus Wasserstand, Seegang und Strömungen
• 2008 - Planung Kolkschutzmaßnahme Mittelplate
• 2008 - Hafeninfrastrukturkonzept Bremerhaven unter besonderer Berücksichtigung der Containerverkehre
• 2007 - Erweiterungsplanung für die Häfen Muuga Harbour und Paldiski South Harbour, Port of Tallinn, Estland
• 2007 - Mehrstufiger Ausbau des Containerterminals Steinwerder, Hafen Hamburg
• 2006 - Planung einer Kolksicherung für einen Fährterminal im Seehafen Rostock
• 2005 - Sedimenttransport und Entwicklung der Küstenlinie im Bereich der Sundpromenade Stralsund
• 2004/05/06 - Lehrgang Fachberater Hochwasserschutz

Im Zuge der Erweiterung des Seehafens Wismar sollen die Terminalanlagen im 2. Bauabschnitt in nördlicher Richtung ausgebaut werden. Die Planung sieht eine überwiegend senkrechte Ausführung in Spundwandbauweise der Liegeplätze 1A bis 1D des Seehafens Wismar sowie des für den vorhandenen Pierliegeplatz des Wasser- und Schifffahrtsamtes Lübeck, Außenbezirk Wismar, ersatzweise zu erstellenden neuen Kailiegeplatzes vor.
Im Auftrag des Seehafens Wismar überprüfte das Kompetenzzentrum Bau MV in Zusammenarbeit mit dem Büro Aquadot auf Basis numerisch / analytischer Methoden die Seegangsbelastung im Planungsgebiet in der Ist-Situation, der bisher geplanten Bauwerkskonfiguration sowie unter Berücksichtigung verschiedener konstruktiver Maßnahmen zur Seegangsreduzierung. Zur Abschätzung von Reflexionskoeffizienten verschiedener Kaikonstruktionen wurden zudem in Kooperation mit dem Institut für Wasserbau der Technischen Universität Hamburg-Harburg kleinmaßstäbliche Modellversuche im Wellenkanal durchgeführt.
Zur Wahrung einer ausreichenden Wellenruhe im Planungsgebiet für einen sicheren Umschlag an den geplanten Liegeplätzen des Seehafens Wismar und einen ebensolchen Betrieb der Anlagen des Wasser- und Schifffahrtsamtes Lübeck wurde anhand der Berechnungsergebnisse eine Vorzugsvariante des Layouts der geplanten Kaianlagen und des Wellenschutzes entwickelt.

Im Zuge des Ersatzes einer bestehenden Wasserkraftanlage an der Orpe sind die hydraulischen Nachweise bezüglich einer erhöhten Wasserentnahmemenge und ihrer Abführung durch den Mühlkanal sowie der Gestaltung und Bemessung der Anlagen unter Berücksichtigung der Fischwanderung zu erbringen.
Das Büro Aquadot hat auf der Basis gemessener Gerinnequerschnitte und zugehöriger Fließgeschwindigkeitsprofile die hydraulische Leistungsfähigkeit des Mühlkanals mit ingenieurpraktischen Mitteln abgeschätzt. Darüber hinaus wurden die Anlagenteile Rechen, Einschwimmsperre und Fischaufstiegsanlage derart gestaltet, dass eine Wanderung der in der Orpe beheimateten Fische trotz der Querverbauung bei unterschiedlichen Abflüssen sichergestellt werden kann. Die hydraulischen Nachweise zur Fischaufstiegsanlage erfolgten gemäß des Merkblatts 'DWA-M 509 Fischaufstiegsanlagen und fischpassierbare Bauwerke'.

Westlich des Stadthafens Sassnitz ist ein Sportboothafen mit touristischem Angebot in Planung. Im Zuge des B-Plan-Verfahrens stellt sich die Frage welche Veränderungen der hydrodynamischen Situation im Gebiet durch die geplanten Baumaßnahmen zu erwarten sind.
Das Büro Aquadot hat die hydrodynamische Situation im Planungsgebiet im Ist-Zustand sowie unter Berücksichtigung des geplanten Wellenschutzes des Sportboothafens mit analytischen und numerischen Methoden untersucht und Vorschläge für die Bauwerksausgestaltung erarbeitet. Die Untersuchungen schließen die Abschätzung der zu erwartenden Veränderungen der hydrodynamischen Größen Seegang, Strömung und Eisgang sowie der Sedimentdynamik im weiteren Planungsgebiet ein.

Seehäfen stellen ein wichtiges Glied im seegebundenen Transport dar. Sie bieten die Schnittstelle zwischen Transport, Lagerung und Produktion sowie zwischen den verschiedenen Transportarten Transshipment, Binnenschiffsverkehr, Bahn- und Straßenverkehr.
Es ist davon auszugehen, dass der Klimawandel einen entscheidenden Einfluss auf die technische Infrastruktur von Seehäfen ausüben wird. Die Auswirkungen des Klimawandels können verglichen mit regionalen und nur kurzzeitig wirkenden extremen Witterungsbedingungen deutlich umfassender und kostenintensiver sein.
Das Büro Aquadot erarbeitet für die Hamburg Port Authority einen Leitfaden für Hafenplaner, Hafenverwaltungen und Terminalbetreiber der Unterstützung bietet bei der Identifizierung von für Seehäfen relevanten Auswirkungen des Klimawandels und bei der Konzeption von Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel bei Planung, Bau, Betrieb und Unterhaltung von Seehäfen.

Der ehemalige Marinehafen Olpenitz bei Kappeln wird von der Port Olpenitz GmbH zu einem Ferienresort mit Mega-Marina umgebaut. Die Bauarbeiten umfassen unter Anderem die Erhöhung von Geländeflächen, die Erstellung von Uferschutzwerken sowie Renaturierungsmaßnahmen.
Das Büro Aquadot unterstützt die Baumaßnahmen hinsichtlich der Bemessung geböschter Uferschutzwerke unter Verwendung von örtlich vorhandenem Deckschichtmaterial sowie der Gewährleistung des Hochwasser- und Küstenschutzes bei einem Rückbau militärisch und zivil genutzter Anlagen auf dem Gelände.

Die empfindliche Hülle und die hohen Komfortansprüche der Crew von Superyachten erfordern ein sicheres und hohen Ansprüchen genügendes Vertäuungssystem. Aquadot hat ein Festmachesystem für eine 60 m lange Superyacht an einer im Vergleich zur Yacht kurzen Kaianlage in einer Marina in Kroatien entworfen. Dies schloss insbesondere die Ermittlung der effektiven Festmachekräfte und die Bemessung von Schwergewichtsankern ein.

Im Zuge des Waterfront Development Plan soll der 12 km lange Küstenstreifen der Northern Corniche in Jeddah zu einer der Hauptfreizeitattraktionen in Saudi Arabien umgestaltet werden. Entlang der Küstenlinie zum Roten Meer werden zahlreiche Freizeitattraktionen, Bootsanleger, Hafenanlagen, Molen, Badestrände, Hotel- und Unterhaltungszentren geplant. Das Büro AQUADOT hat gemeinsam mit der Sellhorn Ingenieurgesellschaft Hamburg die Angebotserstellung für die Bearbeitung der wasserbaulichen Fragestellungen im Waterfront Development Project Northern Corniche zur Zusammenarbeit mit saudischen und deutschen Partnern übernommen. Im Zuge der Auftragsbearbeitung hat das Büro AQUADOT die maßgebenden Bemessungsparameter im Planungsgebiet hinsichtlich der Belastungen aus Wind, Wasserstand, Seegang und Strömung zur Auslegung der erforderlichen Küstenschutzwerke ermittelt.

Zur Vorbereitung und Sicherstellung des zukünftigen Sturmflutschutzes in der Freien und Hansestadt Hamburg sind die erreichten Sicherheiten festzustellen, mögliche Schwachstellen aufzuzeigen und Überlegungen anzustellen, welche Anforderungen an die Sturmflutschutzbauwerke, auch hinsichtlich des zu erwartenden Klimawandels / Meeresspiegelanstiegs, zu stellen sind.
Im Rahmen der für Prof. Birgitt Brinkmann durchgeführten Untersuchung erfolgte eine Bestandserhebung zur Einschätzung der vorhandenen Sicherheit gegen Sturmflut in Hamburg auf der Grundlage des Ausbaugrades der technischen Anlagen sowie der wirkenden Belastungen aus Wasserstand und Seegang. Das Büro Aquadot erarbeitete hierfür unter Anderem ein automatisiertes Verfahren zur Berechnung des Wellenüberlaufs an Deichen und Hochwasserschutzwänden, das die unterschiedlichen gemäß EUROTOP 2007 zu verwendenden Berechnungsansätze einschließt.

Die wasserbaulichen Vorplanungen für Sportboothäfen an der deutschen Ostseeküste und an Binnenseen umfassten in erster Linie die Ermittlung der Belastungen aus Wasserstand, Seegang und Strömungen. Darüber hinaus wurden Fragestellungen der Auslegung der Hafeneinfahrten, des Layouts der Anleger und wassergebundenen Verkehrswege sowie des Erhalts einer guten Wasserqualität im Hafen behandelt.

Um die Umschlagsmengen im Überseehafen Bremerhaven möglichst reibungsfrei handhaben zu können, wurden und werden seitens der Hafengesellschaft sowie der Terminalbetreiber hohe Investitionen vorgenommen. So diente die Umgestaltung im Osthafen der Schaffung neuer Liegeplätze und einer zusätzlichen Operationsfläche für den Fahrzeugumschlag. Die bis 2010 geplante Erweiterung der Kaiserschleuse auf eine Durchfahrtsbreite von 55 m und eine Länge von 305 m bietet unter Anderem den immer größer werdenden RoRo-Schiffen genügend Platz. Zudem sind mit Abschluss der Arbeiten am CT4 im Herbst 2008 insgesamt vier neue Liegeplätze für Containerschiffe zur Verfügung gestellt worden.
Neben den wasserseitigen Maßnahmen sind umfangreiche Maßnahmen auf den Terminals und in der Hinterlandinfrastruktur zur Sicherstellung eines leistungsfähigen Hafenbetriebs erforderlich. Hierzu gehören Umgestaltungen der Containerterminalflächen, insbesondere der Lagerflächen und Verladeanlagen für Bahn und LKW, als auch die Errichtung neuer Büro- und Sozialgebäude sowie Mitarbeiterparkdecks. Zudem sind die landseitigen Verkehrsanbindungen der Containerterminals in das Gesamtverkehrskonzept des Überseehafens einzubinden, wodurch Verlagerungen und Umwidmungen auch außerhalb der Terminalflächen notwendig werden können.
Auf der Basis bereits durchgeführter und begleitend erstellter Verkehrsstudien bearbeitete das Büro Aquadot für Prof. Birgitt Brinkmann die Erstellung eines Hafeninfrastrukturkonzeptes für den Überseehafen Bremerhaven unter besonderer Berücksichtigung der Containerverkehre.

Das Büro Aquadot bearbeitete für die Sellhorn Ingenieurgesellschaft Hamburg eine Vorplanung zur mehrstufigen Erweiterung der beiden zum Port of Tallinn gehörenden Häfen Muuga Harbour und Paldiski South Harbour bis zum Jahr 2036. Neuanlagen waren insbesondere für den Umschlag der folgenden Güter zu konzipieren: Ölprodukte und Flüssiggas, Container, konventionelles Stückgut, Massengut wie Schrott, Getreide und Pflanzendünger, Biodiesel, Pflanzenöl und RoRo-Güter, insbesondere Neuwagen.

Das Büro Aquadot bearbeitete für Prof. Birgitt Brinkmann eine Vorplanung zur Umstrukturierung des Bereichs des Mittleren Freihafens im Hafen Hamburg. Unter Berücksichtigung verkehrlicher, wasserbaulicher und ökonomischer Randbedingungen wurde eine mehrstufige Ausbauplanung für den Containerterminal Steinwerder mit einem jährlichen Umschlag von 3,5 Millionen Standardcontainern (TEU) in der Endausbaustufe erstellt.

Im Zuge der mit den Jahren erfolgten Umnutzung des Pier I Nord des Seehafens Rostock zum Fähranleger und der Modernisierung der Motoren und Propeller der verkehrenden Schiffe ergab sich die Notwendigkeit, die Kolksituation im Anlegebereich zu überprüfen. Das Büro Aquadot erarbeitete unter Berücksichtigung von Peilungen im Untersuchungsgebiet und auf der Basis von Berechnungen zur Kolkbildung infolge Schiffsantrieb und Schiffsanlegemanöver Empfehlungen zur Kolksicherung des Fähranlegers.

Das Entwicklungskonzept Sundpromenade sieht bauliche Änderungen der Uferbefestigungen entlang des Promenadenwegs in Stralsund vor. Das Büro Aquadot untersuchte im Rahmen einer hydrologischen Abschätzung den Einfluss der geplanten Maßnahmen auf die künftige Lage der Uferlinie und auf die Hochwassersituation im Untersuchungsgebiet. Hierzu wurden Berechnungen zum zeitlichen Verlauf der Sedimentbewegungen durchgeführt und mögliche Maßnahmen zur Erhöhung der Verweilzeit der Sedimente im Untersuchungsgebiet vorgestellt. Darüber hinaus wurde der Einfluss der Änderungen auf benachbarte Küstenabschnitte und auf ein rückwärtiges inaktives Kliff betrachtet.
Hessische Akademie für Hochwasserschutzmaßnahmen, Hochwasserforschung und Wasserrettung

Im Rahmen des Lehrgangs Fachberater Hochwasserschutz / Fachberater Hochwassersicherheit an der Hessischen Akademie für Hochwasserschutzmaßnahmen, Hochwasserforschung und Wasserrettung wurden vom Büro Aquadot die Lehrgangsmodule Hydromechanik, Hochwasserschutz in Ortschaften und Mobiler Hochwasserschutz erarbeitet. Diese wurden laufend aktualisiert und den Teilnehmern in den jährlich in Wiesbaden stattfindenden Veranstaltungen in den Jahren 2004 bis 2006 vorgestellt. Das Modul Hydromechanik beinhaltet die hydromechanischen Grundlagen der Hydrostatik und Hydrodynamik. Im Modul Hochwasserschutz in Ortschaften werden spezifische Probleme des Hochwasserschutzes in besiedelten Gebieten erörtert, die in Zusammenhang stehen mit beschränkten räumlichen Bedingungen, Kreuzungen der Hochwasserschutzlinie mit der Infrastruktur, dem Objektschutz, der Schadstoffvorsorge und dem Rückstau in der Kanalisation. Im Modul Mobiler Hochwasserschutz werden mobile Schutzeinrichtungen vorgestellt und ihre Einsatzmöglichkeiten unter Beachtung der zur Verfügung stehenden Vorwarnzeit, der Finanzierung, der Lastannahmen, des erforderlichen Personals, des Aufbaus sowie der Lagerung und Unterhaltung diskutiert.